Mit Interesse durfte ich im letzten Wochenblatt die Meinung der SP Münchenstein zum Thema QP Zollweiden zur Kenntnis nehmen. Die Forderung ist eindeutig: Keine Kündigungen der Mietverhältnisse in der Zollweiden mit gleichzeitiger Kritik an die Adresse des Gemeinderates. Beides eigentlich nachvollziehbar. Allerdings blendet die SP nach wie vor die Ursache des „Problems“ konsequent aus. Es ist die hohe Zuwanderung, welche ja noch Zuspruch durch die SP erhält. Denn es ist im Prinzip ganz einfach; je mehr Menschen in unser Land kommen, umso mehr brauchen sie auch unsere Ressourcen. Wohnraum ist ein Teil davon, der – bekanntermassen – immer knapper wird. In der Folge muss neuer Wohnraum gebaut werden. Und da unsere Landreserven ebenfalls immer knapper werden, muss halt verdichtet gebaut werden. Dies, übrigens auch mit Zustimmung der SP.
Das Engagement der Initianten kann ich durchaus nachvollziehen, denn es betrifft alle Mieter in der Zollweiden. Allerdings ist keine Panik angesagt. Erstens dauert es noch ca. 1,5 Jahre bis dieses Geschäft vor die Gemeindeversammlung kommt und zweitens, wenn alle Mieterinnen und Mieter dann die Gemeindeversammlung besuchen und den QP ablehnen (sollte er nicht wie gewünscht angepasst werden), hat der QP keine Chance. Ich hoffe, Sie erinnern sich noch, welche Partei für die Beibehaltung der Gemeindeversammlung und damit für die direkte Demokratie war. Kleiner Tipp: Die SP war es nicht.
Stefan Haydn
Co-Präsident SVP Münchenstein/Arlesheim
